Zucht

 

 

Ich züchte im Deutschen Retriever Club e.V. (DRC) nach sehr strengen Richtlinien. Der DRC ist dem Verband des Deutschen Hundewesen (VDH) und der Fédération Cynologique Internationale (FCI) in Belgien angegliedert. Der Name „Little Surprise“ ist international geschützt.

 

Mein Zuchtziel ist es gesunde, liebe, fröhliche und optisch schöne Golden Retriever mit viel „will to please“ zu züchten.

 

Bevor ich als Züchter im DRC zugelassen wurde, musste ich Sachkenntnisse medizinischer und allgemein kynologischer Art nachweisen, welche ich mir u.a. über Neuzüchterseminare aneignete. Darüber hinaus bilde ich mich ständig weiter, um meine Kenntnisse über Hundehaltung und -zucht zu vertiefen.

 

 

Desweiteren musste ich nachweisen, dass ich in der Lage bin, für eine optimale Entwicklung und vor allem Prägung und Sozialisierung der Welpen zu sorgen, solange diese noch bei der Mutterhündin sind. Unsere Zuchtstätte muss nicht nur den gesetzlichen Bestimmungen genügen, sondern es werden hohe Ansprüche an Platz und Ausstattung gestellt. Die Zuchtstätte wurde vor der Zulassung von einen Wurfabnahmeberechtigten des DRC kontrolliert und abgenommen.

 

Anforderungen an die zur Zucht zugelassenen Hunde

Hündinnen und Rüden, welche zur Zucht eingesetzt werden, müssen überdurchschnittlich gute Ergebnisse vorweisen.

 

Röntgengutachten HD/ED:

Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) sind Erkrankungen die überwiegend bei großen und schweren Hunderassen auftreten. Dazu gehört auch der Golden Retriever.

 

Zur Diagnose wird der Hund in Vollnarkose geröntgt. Dies geschieht wenn der Hund ausgewachsen ist, frühestens ab dem 12. Lebensmonat. Alle Röntgenaufnahmen von Retrievern mit DRC-Ahnentafeln werden zentral von Frau Prof. Dr. Andrea Meyer-Lindenberg, sie ist anerkannte und neutrale Gutachterin in D-80539 München, Veterinärstraße 13, ausgewertet. Dadurch wird ein einheitliches Ergebnis sichergestellt.

 

 

Eine Zuchtzulassung kann nur erteilt werden, wenn das HD-Gutachten A1, A2, B1, B2, C1, C2 ergibt.

Hunde mit HD C1 oder C2 dürfen nur mit einem Hund gepaart werden, der HD A1, A2, B1 oder B2 hat.

 

 

Eine Zuchtzulassung kann nur erteilt werden, wenn das ED-Gutachten ED frei, ED grenzfall oder

ED Grad I ergibt.

Hunde mit ED Grad I dürfen nur mit einem Hund gepaart werden, der ED frei ist oder ED grenzfall hat.

 

Augenuntersuchung PRA/HC/RD:

 

Eine Zuchtzulassung kann nur erteilt werden, wenn der Augenuntersuchungsbefund die Freiheit von PRA und RD ergibt.

Hunde mit Katarakt-Formen „nicht frei“ und „vorläufig nicht frei“ können nur mit Hunden verpaart werden, die frei von jeglicher Katarakt-Form sind.

 

Diese Untersuchungen dürfen nur von spezialisierten Augentierärzten vorgenommen und haben eine Geltungsdauer von 24 Monaten.

 

Zähne:

Das Gebiss eines Zuchthundes muss wie folgt beschaffen sein:

 

DNA - Identität:

Seit dem 01.01.2011 muss von allen Hunden, die zur Zucht zugelassen werden sollen, eine Blutprobe (2 ml EDTA-Blut) zwecks Erstellung eines DNA-Profils an eine durch den DRC-Vorstand beauftragte Firma gesendet werden.

 

Wesenstest:

Der Retriever soll ein idealer Familienhund und ein vorzüglicher Apporteur sein, der allen erdenklichen Alltagssituationen sicher gewachsen ist. Seine Freundlichkeit und Sicherheit im Umgang mit Menschen sind unverzichtbare Rassemerkmale. Da es als erwiesen gilt, dass sich psychische Anlagen ebenso vererben wie physische, kommt der wesensmäßigen Selektion des Zuchthundes eine besondere Bedeutung zu.

Der Nachweis eines bestandenen Wesenstests des DRC nach Schweizer Muster im Alter von

mindestens 12 Monaten ist daher Voraussetzung.

 

Man möchte beim Wesenstest die typischen Merkmale des Retrievers sehen. Getestet werden folgende Veranlagungen, Verhaltensweisen und Reaktionen:

 

 

Statt eines bestandenen Wesentests wird auch die Jagdliche Jugendprüfung für Retriever (JP/R) anerkannt.

 

Nachweis einer über den Wesenstest hinausgehenden Prüfung:

Mindestens ein Paarungspartner muss eine über den Wesenstest hinausgehende Prüfung bestanden

haben.

 

Anerkannt werden:

 

Formwertbeurteilung:

Für jede Hunderasse gibt es einen FCI - Rassestandard. Hier ist ein grober Rahmen festgelegt, wie ein Hund auszusehen hat. Die Zuchtzulassungsprüfung wird durch einen VDH-anerkannten Formwert-Richter durchgeführt. Zur Zucht dürfen nur Hunde mit vorzüglichen oder sehr guten Formwert eingesetzt werden.

 

Beurteilt werden folgende rassetypische Merkmale:

 

Alle Gesundheits- und Prüfungsergebnisse werden in der DRC-Datenbank, in den Ahnentafeln und Zuchtzulassungsbescheinigungen dokumentiert.

 

Nur VDH-Papiere bieten Gewähr dafür, dass die in ihnen dokumentierte Abstammung für den Hund auch den Tatsachen entspricht.

 

 

 

Achtung: DRC e.V. ist nicht gleich DRC e.V.! FCI ist nicht gleich FCI!

 

Der "Deutsche Rassehundeclub", ein anderer Verein, der nicht wie der Deutsche Retriever Club VDH-Mitglied ist, firmiert unter derselben Abkürzung. Dies führt leider immer wieder zu Fehlinformationen und Enttäuschungen bei den Welpenkäufern. Auch die Abkürzung "FCI" ist nicht einmalig. Eine spanische Hunde-Organisation, der sich auch deutsche "Züchter" außerhalb des VDH angeschlossen haben, sorgt mit derselben Abkürzung für Verwirrung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Little Surprise

Golden Retriever