Little Surprise

Golden Retriever

Albtraum Magendrehung

 

Die Magendrehung ist eine gefürchtete Krankheit, die ohne rasche chirurgische Versorgung meist zum Tode führt. Insbesondere bei großen Hunderassen kommt eine Magendrehung gehäuft vor, aber auch bei mittleren und kleinen Hunden kann sie auftreten.

 

Bei einer Magendrehung dreht sich der Magen des Hundes um die eigene Achse. Dabei werden abgehende und ankommende Blutgefäße sowie Magenein- und -ausgang (Speiseröhre und Darm) abgeschnürt und unterbrochen. Das Abschnüren der Blutgefäße führt schnell zu einem Kreislaufkollaps. Während der Drehung schluckt der Hund Luft, welche anschließend nicht mehr abgegeben werden kann.

 

Krankheitsbild:

 

Das Krankheitsbild ist sehr typisch und tritt einige Stunden nach dem Fressen auf. Auffallend ist der massiv „aufgeblähte", harte Bauch. Die Hunde sind meist apathisch und leiden unter den ersten Folgen des Schocks. Der sich rasch verschlechternde Allgemeinzustand wird begleitet von unproduktivem „Erbrechen" oder Würgen, Speichelfluss und angestrengter Atmung. Das Überleben nach einer Operation hängt davon ab, wie schnell die Magendrehung erkannt und operiert wird.

 

In Studien fand man heraus, dass einige Hunderassen ein signifikant höheres Risiko haben eine Magendrehung zu entwickeln.

 

Risikofaktoren:

 

Es wird oft vermutet, dass das Zusammenspiel verschiedener Risikofaktoren die Erkrankung auslöst:

 

 

 

 

 

 

Vorbeugung:

 

Für die Magendrehung ist keine eigentliche Ursache bekannt, darum sind folgende Punkte eine Empfehlung, aber keine Garantie:

 

 

Ein Vorteil der Rohfütterung ist, dass wirklich nur die gefütterte Menge den Magen des Hundes erreicht, da keine aufquellfähigen Zutaten dabei sind.

 

Der Verdauungstrakt wird durch die vielen unterschiedlichen Nahrungsmittel der Rohfütterung, vor allem aber auch durch die schwerverdaulichen Komponenten wie z.B. Knochen und Knorpel mehr gefordert und trainiert. Das Ergebnis ist eine stärkere Muskulatur. Wird der Magen-Darm-Trakt nur wenig belastet (wie beim extrudierten Trockenfutter), verkümmert die Muskulatur und der Magen kann sich leichter drehen.

 

 

Hier liegt der Vorteil wieder bei der Rohfütterung, welches bis zu 75% Wasser enthält. Die meisten Hunde trinken deshalb weniger, weil sie über die Nahrung schon Flüssigkeit aufnehmen.

 

Anders sieht es beim extrudierten Trockenfutter aus. Es besteht oft aus großen Mengen Getreide. Die Kroketten werden durch die zusätzliche Aufnahme von Wasser meist über das doppelte eigene Volumen vergrößert. Der Magen bläht wie ein Ballon auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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