Gesund und lecker

 

Der Sommer verabschiedet sich und

wir genießen die letzten lauwarmen

Tage ...

 

Ein Hauch des Herbstes liegt schon in

der Luft. Nebelschleier am Morgen

werden Mittags von der Sonne

abgelöst, welche dann die prächtige,

herbstliche Farbenvielfalt im Garten

erstrahlen läßt. Der Herbst ist

unaufhaltsam. Es geht los. Jetzt ist

Erntezeit.

 

Die Vielfältigkeit von herbstlichen Obst

und Gemüse ist enorm. Einigen Sorten

wird aber nur wenig Beachtung

geschenkt. Dabei steckt in Obst und

Gemüse allerlei Gutes drin und ist die Basis für eine gesunde Ernährung und das nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Vierbeiner.

 

 

Hier ein kleiner Ausschnitt, was die Jahreszeit zu bieten hat

 

 

Diese kleinen blauschwarzen Früchte, man glaubt es kaum, sind regelrechte Vitaminbomben.

Sie sind reich an Vitamin C, Kalium, Magnesium, Eisen, Flavone und mit einem hohen Gehalt an Ellagsäure, der eine krebshemmende Wirkung bescheinigt wird. Brombeeren stärken das Immunsystem und Dank ihres Ballaststoffanteils können sie die Verdauung anregen.

 

Die Brombeerpflanze gilt schon seit Urzeiten als Heilpflanze. Die Blätter des Brombeerstrauches sind auch sehr wertvoll und helfen gut bei vielen Beschwerden wie zum Beispiel Blasenentzündung,

Durchfall, Magen-Darm-Katharr, Hautentzündungen und Ekzemen.

 

Brombeersträucher wachsen zahlreich an Wegesrändern. Auf dem Rückweg von unserem Hundespaziergang machen wir oft Halt und pflücken uns ein paar von den leckeren Früchten. Sie werden dann zu Hause püriert und mit Joghurt, Quark oder Buttermilch gemischt. Unsere Hunde lieben diese Speise.

 

Brombeeren eignen sich gut zum Einfrieren, so dass man sich einen kleinen Vorrat für den Winter anlegen kann.

 

 

Ein sehr guter Vitaminspender ist auch der Apfel.

Besonders hoch ist sein Vitamin C Gehalt.

 

Pektine, welche mit über 30% im Apfel vertreten sind, übernehmen wertvolle Funktionen, wie z.B. die Entgiftung im Darm. Sie nehmen unverträgliche Stoffe wie ein Schwamm auf, so dass diese nicht mehr ins Blut gehen können, sondern mit dem Kot ausgeschieden werden.

 

Erstaunlicherweise hilft der Apfel ganz fein gerieben (das wissen nur Wenige), sowohl gegen Durchfall als auch bei Verstopfung.

 

Bei Durchfall quellen Pektine im Darm auf und überschüssige Flüssigkeit wird absorbiert, der Darminhalt dickt ein.

 

Bei Verstopfung dehnen die Pektine durch ihre Volumenzunahme den Darm, der dadurch wieder zu vermehrter Peristaltik angeregt wird und sich entleert.

 

Außerdem wirken Pektine, Vitamin C und Flavonoide (Flavonoide sind sehr reichhaltig in der Apfelschale enthalten, deshalb sollte die Schale auch immer mitgefüttert werden) hemmend auf bösartige Zellen. Das bedeutet ein geringeres Krebsrisiko für Apfel(fr)esser.

 

Ganze Äpfel eignen sich auch ideal zur Gebissreinigung. Durch das Kauen werden Beläge und mit ihnen die Bakterien von den Zähnen entfernt. Allerdings könnte es bei der Fütterung von ganzen Äpfeln passieren, dass unverdaute Apfelstückchen mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden, da Hunden das Enzym fehlt, die Zellstruktur von pflanzlichen Futtermitteln aufzuschließen. Deshalb sollte ja auch immer Obst und Gemüse fein gerieben, gehackt, püriert oder leicht gedünstet, verabreicht werden.

 

Unsere Goldenbande liebt Äpfel über alles, egal ob ganz mit Schale oder gerieben. Sehr beliebt ist bei ihnen die Nachspeise: geraspelter Apfel mit pürierter Banane und Joghurt.

 

Äpfel frisch geerntet, lassen sich auch lange bis in den Winter lagern. Vorrausgesetzt sie haben keine schadhaften Stellen an der Oberfläche.

 

 

Der Kürbis schmeckt köstlich und fördert zudem noch die Gesundheit. Kürbisfleisch wirkt entwässernd und harntreibend. Leichte Wasseransammlungen im Gewebe werden aufgelöst und Giftstoffe ausgeschwemmt.

Beim Kürbis ist der Gehalt an Carotinoiden enorm hoch, vor allem bei Sorten mit intensiv orangegefärbtem Fruchtfleisch. Carotinoide enthalten auch wirksame Waffen gegen Krebs. Nach der Karotte liefert der Kürbis am meisten Carotinoide.

Außerdem ist er reich an Vitamin C, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und enthält zudem wichtige Ballaststoffe, die die Verdauung regeln.

 

Auch die kleinen Kürbiskerne haben eine große Wirkung und sind kergesund. Wie sagt man doch: „Man ist kerngesund“. Dieses Sprichwort bringt es mal wieder auf den Punkt, denn viele Obst- und Gemüsekerne haben eine heilende Wirkung.

Getrocknet, gehackt oder fein gemahlen eignen sie sich bei regelmäßiger Gabe als natürliche Wurmprophylaxe.

Zudem gelten Kürbiskerne als reichste pflanzliche Quelle für Zink. Zinkmangel kann u.a. zu vorzeitigem Ergrauen führen.

Außerdem enthalten sie über 80% ungesättigte Fettsäuren, reichlich Selen, Linolsäure, Magnesium, Eisen und Vitamin E.

Linolsäure hilft zum Beispiel die Blasenmuskeln zu koordinieren, während Vitamin E Bindegewebe und Muskeln stärkt.

 

Eine Besonderheit bei dem Hokkaido-Kürbis ist, dass auch die Schale ohne Bedenken mitgefüttert werden kann. So hat man keinen Verlust bei dem Kleinen, der ja nur 1-2 kg auf die Waage bringt.

Unsere Fellnasen bekommen ihn entweder fein gerieben als rohe Gemüsebeilage zum Fleisch serviert oder an einem Gemüsetag gedünstet und zum Kürbisbrei verarbeitet. Dazu gebe ich noch ein paar gekochte Kartoffeln, frische Petersilie und gehackte Kürbiskerne. All unsere Fellnasen mögen diese süßlich, schmeckende Köstlichkeit sehr.

Noch ein Tipp: Die Schale vom Kürbis ist sehr fest, um sie besser reiben oder pürieren zu können, kann man sie mal kurz in heißes Wasser eintauchen.

 

Ein ganzer Hokkaido-Kürbis ist bei kühler und trockener Lagerung mehrere Wochen haltbar.

Geschnittener, roher Hokkaido-Kürbis kann auch als Vorrat für den Winter problemlos eingefroren werden.

 

Natürlich könnte ich die Liste noch weiter führen. Es soll aber nur eine kleine Anregung sein. Diese Leckereien sind schnell zubereitet und können, auch wenn nicht gebarft wird, mal zwischendurch als zusätzliche Vitamingabe gegeben werden.

 

 

Probiert´s doch mal aus.

Wir wünschen euren Fellnasen einen guten Appetit!

 

 

 

 

 

 

 

Hier geht´s zurück ...  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sellerie

Kartoffeln

Möhren