Ein Engel für alle Felle

 

Was ist denn das?

Das war mal ein Hund!

Nein, nein, so etwas machen wir nicht ...

 

Ich möchte nur mal kurz berichten, mit

welchen Unmengen von Haaren wir

zweimal im Jahr zu kämpfen haben,

wenn unsere Hunde mal wieder abhaaren.

 

Aber auch wenn sie nicht abhaaren, verlieren

sie täglich mehr oder weniger Haare.

 

Dieser Fellbüschel ist die Auslese von nur

drei Hunden, welche ich heute morgen

gebürstet habe. Die anderen drei Hunde

haben bzw. werden demnächst noch abhaaren.

Die ganze Prozedur zieht sich immer so über acht

Wochen hin, bis alle Hunde durch sind.

 

Deshalb ist der Staubsauger auch unser bester Freund, er ist sozusagen ein „Engel für alle Felle“. Ohne ihn geht hier gar nichts. Zweimal täglich muß er ran. Zwischendurch kehre ich die vielen Haare zusätzlich mit einem Besen zusammen, um Staubsaugerbeutel zu sparen. Bereits nach einer Woche bekommt unser bester Freund kaum noch Luft. Dann ist es mal wieder an der Zeit den Beutel zu wechseln. Aus diesem Grund zählen wir seit vielen Jahren schon zu den VIP - Kunden einer bekannten Staubsaugerbeutelfirma.

 

Hundehaare findet man aber nicht nur in unserem Haus, sie verteilen sich auch im Garten.

Dort stören sie uns allerdings nicht. Im Gegenteil. Sie sind Dünger für die Pflanzen.

 

Aber auch andere Tiere, wie die Gartenvögel profitieren davon. Im Frühjahr wenn sie mit ihrem Nestbau beginnen, sammeln sie eifrig viele Hundehaare. Das sieht immer sehr putzig aus, wenn sie ein Büschel Haare in ihrem kleinen Schnabel halten.

Wenn es dann Herbst wird und das Laub abfällt, kommen viele Vogelnester in den dichten Hecken und Bäumen zum Vorschein. Wahnsinn, das bekommen wir manchmal gar nicht mit, wo sie sich überall als Untermieter eingenistet haben. Die Nester sind richtige Kunstwerke. Wie toll sie die Hundehaare zum Auspolstern mit verarbeiten.

Das mein naturnah gestalteter Garten gern von den gefiederten Freunden angenommen wird, freut mich natürlich als Hobbygärtner sehr. Zugute kommt natürlich auch, dass Vögel, vor allem während der Brutzeit, enorme Mengen an Pflanzenschädlingen vertilgen. Ihre Jungen brauchen die eiweißreiche Insektennahrung, um schnell wachsen zu können und flügge zu werden. So schließt sich der Kreis der Natur mal wieder. Wo Andere Schädlingsbekämpfungsmittel einsetzen, lassen wir die Natur für uns arbeiten.

 

Die Unterwolle, welche ich von unseren Hunden auskämme, wie hier auf dem unteren Foto zu sehen ist, wird allerdings gesammelt. Wenn genug zusammengekommen ist, stricke ich mir davon Socken. Im Winter habe ich nämlich immer kalte Füße. So hat jeder etwas davon.

 

 

 

 

 

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